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klangBilder-Künstler
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Discs

Portraits
Wien, Klagenfurt und die weite Welt 
Elena Denisova, die Geigerin, und Alexej Kornienko, der Dirigent, sind ein modernes Künstler-Paar. Kunst und Können sind Teil ihres Erfolgs, und auch heuer haben sie – zwischen ihren dicht gedrängten Terminplan – einen Tag für die klangBilder reserviert.
Der gebürtige Moskauer Alexei Kornienko ist ein weltweit gefragter Dirigent und Pianist. Als Professor am Kärntner Landeskonservatorium, musikalischer Leiter des Kammerorchesters Collegium Musicum Carinthia und Gastdirigent des Moskauer Philharmonischen Symphonie Orchesters bleibt ihm gerade noch Zeit, um als Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben junge Talente aufzuspüren. Er gründete u.a. das "Gustav Mahler Ensemble" und ist Mitglied des "Bösendorfer Artistic Clubs". Mit seiner Frau gemeinsam gestaltete er als Programm-Direktor und auch Dirigent – heuer bereits zum siebenten Mal - das erfolgreiche „Wörthersee Classics Festival" in Klagenfurt.
Als "Piaf der Geige" wurde Elena Denisova wiederholt bezeichnet. Sie bezaubert mit Anmut und ausgeprägter Individualität, ohne es dabei an konzentrierter Energie missen zu lassen.
Ihre CD „Wien um 1900“ mit unerwartet einschmeichelnden und effektvollen Werken für Geige und Klavier von Robert Fuchs und Alexander von Zemlinsky wurde international besonders gelobt. Zwei Russen in Wien spürten offenbar das unverwechselbar Wienerische mit ihrer künstlerischen Sensibilität auf und tragen es nun als österreichische Musik-Botschafter in alle Welt
Ganz aktuell ist eine 24/96-Highbit-Aufnahme, auf der Elena Denisova die Vier Jahreszeiten" von Vivaldi interpretiert. Die Sensation liegt in der Qualität der Geigen: Aus den Sammlungen Miachold und Österreichische Nationalbank stammen vier Referenzgeigen von Stradivari, Ruggieri und Guarneri del Gesu - für jede Jahreszeit eine andere charaktervolle Klangwelt.
Der Wert der vier Geigen wurde bis nach der Aufnahme aus Sicherheitsgründen zurückgehalten. Nun wurde er in Klagenfurt bei der Erstpräsentation des Pre-Masters im HiFi-Laden di Marco enthüllt: 7,2 Millionen Euro!
www.elena-denisova.com und www.alexei-kornienko.com
Zwischen Meditation und Ekstase 
Jeder, der einmal Gelegenheit hatte, ein Konzert von Eduard und Johannes Kutrowatz zu erleben, wird die Klangbilder dieses dynamischen und gleichzeitig sensiblen Aufeinander-Hörens und faszinierenden Miteinander-Gestaltens bewahren .
Ihre Programme und CDs spiegeln eine Vielfalt und Experimentier-Freudigkeit wider, die Modernes aus Klassik und Jazz vermengt und schwerelos zwischen Strauß und Gershwin, Liszt und Brubeck, Brahms und Zawinul vermittelt.
Mit der künstlerischen Leitung des internationalen Festivals "klangfruehling" auf Burg Schlaining/Burgenland haben Eduard und Johannes Kutrowatz ihren Traum vom Gestalten, Experimentieren und Programmieren in einem weltumspannenden Zusammenhang realisiert. In den letzten Jahren folgte Eduard Kutrowatz immer öfter seiner Inspiration zum Komponieren. Spannende, in allen Rhythmus-Eskapaden schwelgende Virtuosenwerke, welche in Konzerten das Publikum durchwegs zu Ovationen hinreißen.
Österreichs international wohl bekanntestes Klavier-Duo eröffnet mit seinem Auftritt bei den klangBildern_06 den Reigen der Events vor ihrem eigenen Festival auf Burg Schlaining, dem „klangfruehling“ im Mai nächsten Jahres.
Bei den klangBildern wird es ein klassisches, rhythmisch berherztes Programm unter dem Motto "Tanzmeister und Tastenzauber" geben. Mit Folkloristischem von Johannes Brahms, Anton Dvorak und Jenö Takacs.
Ganz neu ist ihre CD mit Tangos von Astor Piazzolla: Tango Nuevo. Gemeinsam mit dem Perkussionisten Anton Mühlbacher spielten sie eine bereits viel beachtete Version für Konzertflügel - zwei Bösendorfer Imperial-Flügel - und diverse Percussion-Instrumente ein. Siehe auch Disc des Monat 2008-August
www.duokutrowatz.com & www.klangfruehling.com
Der Soulmaker 
Mit Eleganz und Swing gleitet er von Gershwins „Rhapsody“ in Jazz-Standards, hält die Spannung perfekt auf dem Siedepunkt, um dann wieder den Rahmen zu einem neuen musikalischen Ziel zu spannen.
Joe Meixner, der Kroate mit dem amerikanisches Professionalismus, der Jazzer, der in Kalifornien im harten Show-Business seine Kunst zum Beruf ausbaute.
Er setzt auf Leidenschaft – am Klavier wie im wirklichen Leben. Und so muss seine Musik persönlich klingen. Meixner, der passionierte Musiker, weigert sich dementsprechend, nur einem Stil zu huldigen: er liebt sie alle – die Klassik, die Romantik, Jazz, R&B und eben Soul. So entstehen in seinem Swing belebende Momente, die das Unvorhergesehene enthalten.
Für viele seiner Fans ist er der Meister, der seine Bösendorfer-Nähe durch den Umzug von LA nach Wien dokumentieren wollte. Und er ist der wahre „Soulmaker“: „Jazz wird zum Blues, Blues wird Pop. Pop geht in Klassik auf, und alle befinden sich aber in den Armen von Soul.“ (Meixner)
www.joemeixner.com
Der Kosmopolit 
Gernot Reetz ist nicht nur ein versierter Pianist; er versteht sich auch auf Tonmeisterei und nennt ein kleines buntes CD-Label sein Eigen
Gernot Reetz (1955 in Berlin) studierte Musikwissenschaften an der FU Berlin, lebte vier Jahre in den USA und setzte seine Studien am Berklee College of Music in Boston. fort. 1984 erhielt er ein Diplom für Jazz-Komposition und Arrangement.
Teilnahme am Percussionkurs 1991 in Guinea, West Afrika, bei Famoudou Konaté . Komponiert für Klavier, Chöre und diverse Orchesterbesetzungen; freie Konzerttätigkeit sowohl als Solist wie auch in diversen Gruppen; Lehrauftrag für Klavier an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 1995/96 Gründung des Recordlabels one world music, das sich dem Jazz mit seinen unterschiedlichen ethnischen und klassischen Einflüssen verschrieben hat.
Zu den klangBildern kommt er gerne, weil er hier in der Wiener Tradition eine Fülle kosmopolitischer Nuancen wahrnimmt und in seinen Improvisationen freispielt
www.one-world-music.com
Die Seele verschmilzt mit dem Instrument
Seine Musik spiegelt die besondere Leidenschaft zum Piano und seinen ganzen Charakter wider.
Die Persönlichkeit von Martin Vatter setzt sich direkt in ausdrucksstarkes, kraftdurchsetztes, aber ebenso feinfühliges und sinnliches Spiel um. Wie breit auch das Spektrum der Seele sein mag, so variationsreich sind auch die Elemente seiner Musik. Nicht nur zufällig nannte Vatter seine Musik Klangbilder, und spannte so den Bogen zu dem von ihm geschätzten Messe-Event in Wien.
Zur "Audiophilen Pop-CD des Monats" kürte Audio sein neuestes Werk Night Impressions. „In fünf Titeln fächert Vatter einen prallen Klangfarbenkosmos auf und setzt vitale rhythmische Akzente. Vatter nahm bis zu acht Stereospuren übereinander auf, was dem transparenten Klang viel Kraft gibt, und mittels Abdämpfen oder Zupfen der Klaviersaiten mit einem Plektron erzeugt er den Eindruck, hier sei ein ganzes Ensemble am Werk. "Ich glaube, dass Musik, die aus dem Innersten kommt, nur eine Art 'Verschmelzung' dessen sein kann, was man bisher erlebt und gelebt hat.", sagt Martin Vatter.
klangBilder-Besucher können ihn auf einer dieser Hörerlebnisse am CEUS im Salon Krems und auch in Zimmer 134 begleiten.
www.martinvatter.com
Immer neue Facetten
Er spielt Schubert und legt Horowitz nach; er spielt das Tschaikowsky-Konzert und findet zurück zu Mozart. Mathias Soucek lotet das Repertoire aus und beleuchtet seiner Persönlichkeit auf vielerlei Ebenen.
Matthias Soucek (1978 in Wien) gewann schon während seiner Ausbildungs- und Studienjahre zahlreiche Preise. Heute ist er ein unkonventioneller Konzertpianist, der es versteht mit seiner Art des Spielens das Publikum zu verzaubern. Der berühmte Rudolf Kehrer zählten u.a. zu seinen Lehrern, seinen Feinschliff holte er sich bei Oleg Maisenberg und Paul Badura-Skoda. Matthias Souceks Konzertauftritte führten ihn bisher durch Europa, Südamerika und den Fernen Osten. Bösendorfer lud ihn in seinen Artist Club ein.
Seine letzte CD mit Klavierkonzerten von Tschaikowsky und Rachmaninow wurde stark beachtet; als VorPremiere präsentierte Matthias Soucek bei den klangBildern_07 Ausschnitte aus seiner ganz persönlichen Auseinandersetzung mit dem Wesen Mozarts.
Mittlerweile erschien auch seine neueste Auseinandersetzung mit dem Giganten Beethoven, dem Soucek ganz neue, psychoanalytische Facetten abgewinnt. Diese CD mit den Sonaten Pathetique, Sturm und Mondschein erschien auf dem Gramola-Label. Weitere Beethoven-Discs sind schon eingespielt und werden in der Folge veröffentlicht.
www.matthiassoucek.com
Über allen Flügeln ist Ruh' 
Die Grazer Pianistin Ingrid Marsoner wurde mit elf Jahren an der Musikhochschule Graz aufgenommen, wo sie ihre Studien bei Sebastian Benda begann. Nach der Matura lernte sie in Wien beim legendären Moskauer Pianisten Rudolf Kehrer, der sie künstlerisch und menschlich entscheidend prägte. Gefördert wurde sie damals durch ein Stipendium der Firma Ludwig Bösendorfer. Bedeutende künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen u.a. bei Tatjana Nikolajewa und Paul Badura-Skoda, sowie von Pianisten wie Markus Schirmer, Meira Farkasch, Dianko Illjiew und Paul Arim.
Ingrid Marsoner gewann zahlreiche erste Preise, darunter den Steinway-Wettbewerb und den Wettbewerb der Jeunesses musicales. In Los Angeles wurde sie beim International Peninsula-Music-Festival für ihre Interpretation von Schumanns Kreisleriana mit dem Kawai-Preis ausgezeichnet, „awarded to a pianist of an exceptional quality“.
Tourneen führten die Künstlerin in zahlreiche Länder Europas, in die USA, nach Asien, Südamerika und Afrika. Sie gab Soloabende in Konzerthäusern und Festivals wie Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Stefaniensaal Graz, styriarte, Klangbogen Wien, Carinthischer Sommer, Innsbrucker Osterfestival, Bravissimo-Festival Guatemala. Als erste europäische Pianistin spielte sie in einer brasilianischen Favela (Favela Jacarezino, Rio de Janeiro). Sie konzertierte mit verschiedenen Orchestern unter Dirigenten wie Martin Turnovsky, Ernst Theis und Kalman Zaborsky.
Ingrid Marsoner widmet sich auch gerne der Kammermusik. Sie musizierte u.a. mit Ernst Kovacic, Daniel Sepec und dem Franz Schubert Quartett und gestaltete Abende mit Künstlern wie der Puppenspielerin Karin Schäfer, der Pantomimin Mac Bee, Peter Uray, Wolfgang Schmidinger, Peter Matic und Klaus Maria Brandauer. Ihr Repertoire reicht von Bach bis zur zeitgenössischen Musik (zahlreiche Ur- und Erstaufführungen) mit einer speziellen Vorliebe für die Musik Franz Schuberts. Ihre neueste CD vereint sinngemäß dessen Klavierwerke (erschienen bei Gramola).
www.ingridmarsoner.at
Hollotrio - diesmal als Holloduo in Wien
Klemens Pliem Saxophon
Ab 1985 Musikstudium am Konservatorium Klagenfurt. Studium Jazz/Saxophon an der Musikhochschule Graz.
1994 Diplom mit Auszeichnung.
Seit 1994 als freischaffender Musiker tätig.
Projekte und Konzerte:
Hollotrio, Luisa Celentano/Band, SixSax, HelterSkelter, Smart Metall Hornets, Big Band Süd, Bernd Luef, Lee Harper, Mark Murphy, JBB Graz.
Aufnahmen mit: Hollotrio, Luisa Celentano/Band, Big Band Süd, Mark Murphy, Bernd Luef, Groenewald Neugebauer Nine Piece Band, Art Farmer, JBB Graz, Nenad Vasilic Balka Band, Phillip Weiss, Smart Metall Hornets.
Wolfram Derschmid Kontrabass
Jazzstudium an der Hochschule für Musik in Graz.
Projekte und Konzerte: Clark Terry, Bob Brookmeyer, Peter O'Mara, Benny Baily, Peter Erskine, Ines Reiger, Dox Octet.
Aufnahmen mit: Dox Octet, Big Band Süd, Art Farmer, Manfred P. Weinberger, Peter O'Mara.
Herbert Uhlir, der Leiter der ö1-Jazzredaktion, schrieb über die neueste CD von Holltrio: "Darüber hinaus ist dem Trio Pliem, Derschmidt und Winkler tatsächlich ein Kunstwerk gelungen, zu dem zu gratulieren ist.
Die drei Könner bewegen sich auf dem Pfad improvisatorischer Freiheit ohne jemals das Gesamte aus dem Auge zu verlieren. Schlafwandlerisch sicher werden da Linien gezogen, Ideen entwickelt und ausgeführt.
Das kommt stampfend daher, dann wieder lyrisch. Auf alle Fälle immer packend und spannend. Man höre auf die klaren Linien eines Klemens Pliem, auf die energetischen und immer sorgsam mit Meisterschaft eingesetzten Linien eines Wolfram Derschmidt und die akzentsetzende Arbeit eines Reinhardt Winkler.
Anhören ! Nicht einmal. Immer wieder !"
www.klemenspliem.com

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