Multimedia Tipps 3

Multimedia Tipp: Die Ausstattung für den high-fidelen Harry Potter
Zauberkunststücke, Scharlatanerie und wirklich hilfreiche Esoterica (3): Die Sache mit den Energien

Schon in meinen Esoterica-Tipps Nr.2 habe ich berichtet, dass mir immer wieder Menschen begegneten, die durch ihre Ausstrahlung (selbst im Wort steckt die Energie-Andeutung) den Klang positiv beeinflussen konnten; kaum waren sie gegangen, entschwand auch die positive Wirkung.
Oder umgekehrt: Ich hatte diverse Leute einzeln geladen, um ihnen neue Geräte vorzuführen. Mit denselben CDs, versteht sich. Wenn einer nun müde oder ärgerlich daher kam, so litt auch der Klang. Das passierte oft genug, um meine Theorie zu untermauern: Eine gute Anlage spiegelt auch seelische Befindlichkeiten wider.

In der letzten Ausgabe berichtete ich von den tachyionischen Scheiben, die vom hifi team graz nach speziellen Erkenntnissen gefertigt werden. Meine Erfahrungen mit den Discs berechtigen mich zu der Annahme, dass sie vor allem unter Trafos von Geräten oder unter Lautsprechern liegend etwas bringen - und zwar sowohl beim Ton wie beim Bild.
Es heißt aber gut hinein zu hören, damit man die "Klärungs-Effekte" nicht übertreibt, und der Sound an Anämie zu leiden beginnt.

Auch artkustik hat die Philosophie seines preisgekrönten Audio Animators in neues Zubehör einfließen lassen, so etwa in ein Rack oder eine akustisch getrimmte Geräte-Unterlags-Platte (mit elliptischem Muster), bei der Othmar Spitaler das Zentrum der Schwingungsknoten einfach ausgesägt hat. Hier stehen Test-Ergebnisse noch aus.

Getestet hingegen haben wir zwei neue Produkte:
a) die desmogger.Audio/Video-Unterlagen und
b) den Purist-Stab.

zu 1) Die leichten desmogger.Audio/Video-Matten aus Kork - entwickelt vom Team Wolfgang Paltauf (Verstärker-Entwickler auch bei LOG)  und dem Kinesiologen und Energetikers Christian Dillinger -- wollen durch ihr geheim gehaltenes Innenleben  Elektrosmog eliminieren und dadurch eine Verbesserung der Wiedergabe erzielen. Und zwar von Bild und von Ton.
Die Wirkung der in zwei Größen erhältlichen Kork-Platten verbessert sich laut Paltauf im Gebrauch noch einmal und hält auch noch einige Stunden an, wenn man sie entfernt hat.

Die Wirkung war bei Audio wie Video nachvollziehbar. Das Erfreuliche war für mich vor allem die visuelle Verbesserung des Fernsehbildes durch einen desmogger unter dem DVD-Player. Das Bild wurde plastischer und kontrastreicher, so dass noch feinere Bilddetails sichtbar wurden.

zu 2) Der Purist-Stab setzt auf die Verwendung eines in der Edelstahl-Röhre befindlichen künstlich gewachsenen Kristallquarzes, den der Wiener Entwickler J. Hofhansel aus dem kalifornischen Silicon Valley bezieht. Der Quarz entsteht unter Hochdruck und bei etwa 350 Grad Celsius. Die hantelartige Form des Puristen soll das Behandeln von 12-cm-Discs  erleichtern, da man dazu die Disc nur auf einen saubere Unterlage legen muss - mit der schillernden Seite nach oben. Man rollt den Purist-Stab zweimal über die Disc, und fertig ist die Zauberei.

Im Gegensatz zum Artkustik Audio Animator, der seine Energien gerne durch Kühlschrank-Lagerungen auflädt, genügt dem Purist, so Hofhansel,  jedes moderate Raumklima. Mikrowellen oder Ultraschall sollte man allerdings meiden.
Der Purist will die Störungen der uns umgebenden Schwingungen (Handy, Faxgeräte, Haushaltsgeräte,...)  eliminieren, während der Artkustik-Stab die im Material von Discs und Geräten aufgebauten Spannungen harmonisieren will - hier wieder philosophisch ähnlich den Ideen des C37-Lack-Entwicklers Dieter Ennemoser.
 
Natürlich war beim Purist eine Wirkung akustisch merkbar, indes mit ganz anderen Schwerpunkten als sie etwa der Audio Animator vorlegt. Bringt dieser eine feinere Textur in die Harmoniewelt etwa von Geigen und lässt er leichter dynamische Abstufungen hören, so sollte der Purist eigentlich Akzentuator heissen. Er schärft quasi die Kanten in Musikstücken an, und mag daher in weniger  vitalen "Yin"-Anlagen Wunder wirken, weil er Musik brillanter und kantiger scheinen lässt. Die höhere Energie sorgt natürlich für scheinbar klarere Konturen, doch erinnerten mich die Klänge an meine eigenen frühen Versuche mit entmagnetisierten oder mehrfach antistatisch ionisierten CDs. Die Musik fetzt mehr, aber sie kann auch früher nervös machen. 
Im direkten Vergleich mit dem Audio Animator - immer mit paarweise ausgewählten Discs - wirkte der Purist weniger harmonisierend und wohl-timbrierend. Der Stimmen-Freak Hofhansel, der auch gern große Stimmen der Schellack-Vergangenheit hört, berichtete mir, dass hier durch den Purist auch das Rauschen merkbarer würde. Das muss niemanden stören, da wir Audiophile ja immer nach der ungeschönten Wahrheit streben. Es zeigt aber auch eine Eigenart diese Produkts, dass es nämlich die hohen Frequenzen liebt.

Kaum merkbar war die Verbesserung bei DVDs, denen man allenfalls etwas ruhigere Hintergründe zubilligen mochte, während der Audio Animator hier auch ein Weckamin für Videos darstellt und DVDs tiefenschärfer und plastischer wirken lässt.
Man sieht dem Purist an, dass er aufwändig gefertigt ist; die Hantel-Form spricht aber mehr für das originelle Wesen seines Entwicklers, bringt aber in der Praxis für die Behandlung von Videocassetten, LPs, Laserdiscs oder elektronischen Geräten nicht mehr als ein einfacher "Stick".

Purist oder Audio Animator?
Jeder Newcomer genießt einmal meine Sympathie. Und so ist es bemerkenswert, dass sich gerade zwei Wiener mit der Entwicklung von "Zauberstäben" beschäftigten. Dennoch führt derzeit kein Weg am Audio Animator vorbei, der über alles - sowohl bei Audio wie bei Video - die überzeugendere Vorstellung abliefert.

Wir bleiben am Ball, bzw. am Stab und berichten über weitere Produkte!

 PS: Wichtig! Es soll nicht der Eindruck erweckt werden, ein Scheibchen unter dem Player, ein eleganter 3/4tel-Takt mit dem Stab oder eine Matte unter dem Verstärker könnten schlechte Kabel, miserable Aufstellung oder eine schundvolle Raumakustik kompensieren. Zuerst muss die Basis stimmen, dann erst kommt das "Feintuning".