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Multimedia Tipp: Die Ausstattung für den high-fidelen Harry Potter
Zauberkunststücke, Scharlatanerie und wirklich hilfreiche Esoterica (2): Das schwer Erklärbare

Können menschliche Energien den Klang einer Anlage verändern? Ich weiß es: Ja. Immer wieder sind mir Menschen begegnet, die durch ihre Ausstrahlung (selbst im Wort steckt die Energie-Andeutung) den Klang positiv beeinflussen konnten; kaum waren sie gegangen, entschwand auch die positive Wirkung.
Oder umgekehrt: Ich hatte diverse Leute einzeln geladen, um ihnen neue Geräte vorzuführen. Mit denselben CDs, versteht sich. Wenn einer nun müde oder ärgerlich daher kam, so litt auch der Klang. Das passierte oft genug, um meine Theorie zu untermauern: Eine gute Anlage spiegelt auch seelische Befindlichkeiten wider.
Ich kenne einen bekannten HiFi-Produzenten aus Deutschland, der CDs liebend gern zwischen seinen Finger energetisch auflädt, was ihren Klang gegenüber einer "unbehandelten" Disc erheblich ins Natürliche steigert. Diese Methode ist allerdings nicht übertragbar.

Es gibt derzeit in Österreich vor allem drei Produkte, die Energien umverteilen:
a) die tachyionischen Scheiben
b) den Bedini Ultra Clarifier
c) den artkustik Audio Animator
d) Bernstein-Kugelketten (außer Konkurrenz; aber in Taiwan ein Run)

zu a) Die tachyionischen Scheiben schauen aus wie CDs, sind aber aus Glas (und daher zerbrechlich). Die Theorien stammen angeblich aus Russland und den USA. Der Grazer HiFi-Händler Robert Czesany ließ nach eigenen Versuchen eine ganze Serie herstellen. Bemerkenswert ist, dass diese Discs angeblich Störfelder, wie Elektro-Smog verhindern oder zumindest minimieren. So sollen tachyionische Discs vor Stromzählerkästen, in Kühlschränken, an Wasserleitungen und letztlich auch unter dem Bett wirksam werden.
Im HiFi-Bereich - etwa unter Geräte oder Lautsprecher gelegt - verändern sie den Klang wie folgt: Musikinhalte treten stärker hervor, die Abbildung wird präziser. Nimmt man zu viele Discs oder legt man zu viele in einer Anlage aus, so kann auch ein Skelettierungs-Effekt der Musik eintreten.

Zu b) der Ultra Clarifier ist eine Entwicklung von John Bedini, der vor allem durch geniale Elektronikschaltungen für Verstärker bekannt wurde. Bedini konstruierte ein etwa 15 x 15cm großes Gerät, in dem Discs während schneller Umdrehungen polarisiert werden.
Die Prozedur ist einfachst: Disc einlegen, Einschalter betätigen, und ab geht die Disc; nach der vorgeschriebenen Zeit von etwa einer Minute schaltet sich der Clarifier ab.
Hier passiert kein bloßes Entfernen von Rest-Magnetismus, wie manchmal geglaubt wird, sondern laut Bedini werden "die Polymere in den Acryl-Schichten der Disc so verändert, dass der Laser leichter die Daten lesen kann". Alles klar?
Der Effekt ist merkbar: Als hätte man einen Vorhang vor den Musikern weggezogen, klingen behandelte CDs plötzlich reiner und genauer; die Bühne scheint weiter zu werden, und so manche Harschheit in Geigen oder Stimmen scheint gemildert. Andere Tester beschrieben angeblich auch eine Verringerung von PC-CPUs, wenn eine behandelte Daten-CD-R eingelegt wurde oder eine Verbesserung auch bei DVD-Bildern. Ich bemerkte davon nichts.

Zu c) Das dritte Produkt, der Audio Animator, dem übrigens bei "klangBilder", der Wiener Highend-Ausstellung für HeimKino und HighFidelity Anfang November 2002 ein Award verliehen wurde, kommt sogar aus Österreich.
Othmar Spitaler, Entwickler und Produzent von Artkustik-Verstärkern und Lautsprechern war schon seit vielen Jahren ein Energie-Gläubiger, der etwa felsenfest von der Informations-Dichte und der Gesundheits-fördernden Wirkung von natürlich sprudelndem Wasser überzeugt ist (etwa von Grander-Wasser).
Sein Audio Animator ist nun nichts anderes als ein mit Wasser und Spezial-Mineralien gefüllter Metallzylinder, der nach der Füllung hermetisch verschlossen wird. Man streicht damit über Geräte, knapp darüber, ohne anzukommen, und an Lautsprechern entlang.
Die Wirkung ist auch hier verblüffend: Musik gewinnt an Deutlichkeit, und der Hintergrunds-Nebel mancher Aufnahmen scheint sich zu lichten. Man hört entspannter und genießt dadurch die Musik besser. Hier sind sogar Verbesserungen bei TV-Bildern nachweisbar, wo etwa Teletext leichter lesbar wird.
Wie Geräte einfach durch die Luft das Energie-Potenzial eines gar nicht physisch ankommenden Informations-Trägers übernehmen können, wird vorgebildete Leser nicht stören. Energiefelder kann man bekanntlich auch fotografieren (Kilian-Fotos), und wer auf schöne Ketten oder Steine Wert legt, glaubt oft auch an die heilende oder stärkende Kraft ihrer eingeschlossenen Energie.
Sündteure Arrangements aus Bernsteinkugeln in verschiedenen Designs sind übrigens derzeit in Fernost sehr populär, weil sie offenbar auf demselben Energie-Verständnis basieren und den Klang von HiFi-Anlagen mutieren können.
Auf Energiefeldern beruhen auch die mystisch wirkenden Punkte von Philip Belt aus England. Je nachdem, wo man sie auf Geräten oder im Raum anbringt, verändert man das Energie-Gerüst. Hier muss man allerdings schon über eine gewisse Harry-Potter-Neugier verfügen. Ludwig Flich

In dieser zauberischen Szene tut sich Einiges: Sobald hierzulande ein neues Produkt auftaucht, das wiederum durch seine Wirksamkeit verblüfft, werde ich es hier vorstellen.


Der Bedini Ultra Clarifier (links) und der Artkustik Audio Animator (rechts), friedlich vereint. Eine Kombination beider Geräte ist möglich. Foto: Flich